7 Gründe für einen Maulkorb

Es gibt gute Gründe warum jeder Hund einen Maulkorb kennen und lieben sollte.

Maulkörbe sind mit vielen negativen Emotionen verbunden. Dabei können sie solch tolle Helfer sein. Immer dann, wenn das Vertrauen gerade mal angeschlagen ist und arg wackelt und wankt. Aber auch in sehr alltäglichen Situationen oder einfach um Gesetzen nachzukommen. Situativ kann der Einsatz eines Maulkorbs sinnvoll sein und von Weitblick und Verantwortungsbewusstsein des Hundehalters zeugen.

Im Training heißt es oft: „Maulkorb drauf, runter nehmen können wir ihn immer noch“. Gerade bei Problemen mit Artgenossen, bietet ein Maulkorb Sicherheit und macht ein Training und damit ein Umlernen überhaupt erst möglich.

Sieben gute Gründe für einen Maulkorb


Hier sind sieben Gründe, warum Dein Hund einen Maulkorb kennen und lieben sollte:

Deutsche Bahn und Nahverkehr:

Wenn Du mit der Deutschen Bahn fahren möchtest, bist Du verpflichtet Hunde, die nicht in einer Tragetasche transportiert werden, mit Maulkorb und Leine zu sichern. Je nach Bundesland kann das auch für den öffentlichen Nahverkehr gelten.
Deutsche Bahn
Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg 

Leck- und Knabberschutz:

Ein Maulkorb kann auch als Leck- u./o. Knabberschutz dienen, damit Dein Hund nicht selber an Wunden herumoperiert und deren Heilungsprozess damit verhindert.
Da meine Hunde an den Maulkorb gewöhnt sind, habe ich diesen bisher auch nach Operationen als Leckschutz genutzt, so kamen wir jedes Mal um die nervige Halskrause herum. Meine Hunde waren mit dem Maulkorb völlig entspannt, da dieser für sie ein normales Accessoire darstellt.

Tierarztbesuch:

Allgemein kann ein Maulkorb den Tierarztbesuch ungemein entspannen. Denn auch wenn Dein Hund sonst das netteste Tierchen unter der Sonne ist, unter Schmerzen und Stress kann man Hund sich schon mal vergessen. Gerade dann, wenn es sich in solch einer angsteinflößenden Situation von fremden Personen anfassen lassen muss. Hier ist Vorsicht besser als Nachsicht. Gleiches gilt im Übrigen für den Hundefriseur.

Fressschutz:

Manche Hunde sind schlicht weg Staubsauger und fressen alles was sie nur irgendwie finden können. Besonders dann, wenn man nicht hinschaut. In manchen Fällen kann das zu lebensbedrohlichen Situationen führen. Du erinnerst Dich an das Müdi und die Zartbitterkuvertür-Saga?
Hier kann ein Maulkorb einen geeigneten Fressschutz darstellen.

Urlaub:

In manchen Ländern herrschen strenge Bestimmungen bezüglich der Hunde. Solltest Du einen Urlaub in diesem Land geplant haben, musst Du Dich natürlich auch als Tourist an diese Bestimmungen halten. Selbst dann, wenn das Land nur zur Durchreise gedacht ist.

Gesetze:

Auch in Deutschland fallen einige Hunderassen unter eine Leinen- und Maulkorbpflicht.

Entspannung:

Zu guter Letzt ist immer dann ein Maulkorb gefragt, wenn das Vertrauensverhältnis zwischen Menschen und Hund gerade arg schwankt. Ein unentspannter Hundehalter, der aufgrund von Übergriffen seines Hundes Angst hat, hilft uns im Training nicht weiter. Erst wenn Herrchen oder Frauchen sich entspannen können, können wir dies auch vom Hund verlangen.


Im Leben Deines Hundes kann es also immer mal zu Situationen kommen, wo ein Maulkorb sinnvoll oder sogar Pflicht ist. Um beim Hund und damit auch bei Dir Stress zu vermeiden, sollte Dein Hund den Maulkorb als tolles Accessoire lieben.

Autor: Sonja Stammer

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