Erfolgsgeschichte von Fiona

Der Weg zu einem entspannten Miteinander. Frauchen berichtet:

Im Oktober letztes Jahr war ich total verzweifelt und wusste nicht weiter.

Meinen Hund, Fiona, habe ich seit April 2016. Aus Rumänien! Wahrscheinlich Terrier-Podenco-Mix! Im Haus Zucker. Außer Haus Jagdrakete.
Freifolge ja, nur falsch herum. Ich bin ihr immer gefolgt. Ihr war ziemlich egal, wo ich war und wie weit weg ich war.

Mein größtes Ziel: Freilauf

Zwei Hundeschulen hatten wir schon besucht. Mein größtes Ziel, Fiona frei laufen lassen zu können, haben wir dort nicht erreicht. Freilauf blieb ein reines Glückspiel. Chance 50 zu 50, dass es gut oder dass es schiefgeht.

Der Tiefpunkt kam im Urlaub

Tiefpunkt war – neben vielen bangen Minuten, in denen sie weggelaufen ist und ich nicht wusste, wann und wie ich sie wiedersehe – ein Spaziergang letzte Jahr im Oktober am Meer auf Langeoog. Ich hatte gehofft, dort ein bisschen Freiraum mit dem Hund zu haben. Aber auch dort habe ich mich nicht getraut, Fiona von der Schleppleine zu lassen, aus Angst, sie würde abzischen, in die Dünen oder sonst wo hin. Diesen Stress wollte ich mir dort nicht antun.

Der Hund meines Freundes, Leo, lief easy und wie selbstverständlich überall frei. Fiona zerrte an der Schleppleine, Leo wollte spielen, aber es ging nicht, wegen der Schleppleine.

Ich habe geweint. So habe ich mir das nicht vorgestellt.

Mir war klar ich brauchte Hilfe

Dort habe ich dann beschlossen, einen komplett neuen Ansatz zu probieren. Denn ein ganzes Hundeleben immer an der Leine – das wollte ich auf keinen Fall. Das Thema Gehorsam und Konsequenzen hatte ich bis dahin für mich erstmal ausgeklammert.

Ich dachte, es wäre vielleicht auch ohne zu schaffen, wenn sich der Hund erstmal an mich gewöhnt hat. Und ich hatte viel Respekt und wenig Wissen zu dem Thema. Nun war klar, ohne komme ich nicht weiter.

So bin ich zum HundeWerk gekommen.

So bin ich zum HundeWerk gekommen. Das war letztes Jahr im November.

Samstag waren wir am Rhein. Ohne Leine. Im Freilauf. Fiona wollte zu ein paar Reihern. Ich habe das Abbruchkommando gerufen und sie ist zu mir abgedreht. Das Gleiche heute mit einem Kaninchen. Mir ist das Herz in die Hose gerutscht, als sie losgerannt ist. Und irgendwie kann ich es immer noch nicht glauben, dass es inzwischen so gut funktioniert. Tut es aber!
(Meistens findet sie die Kaninchen überhaupt gar nicht mehr interessant oder hat verstanden, dass sie sich dafür nicht zu interessieren hat.)

Uns hat das Konzept vom HundeWerk mega weit gebracht. Wir sind immer noch mitten bei der Arbeit; Rückfälle werden sicherlich noch passieren. Aber ich habe im Kurs Handwerkszeug erhalten, welches funktioniert (!!!), und dass mir das Gefühl der Machtlosigkeit nimmt. Ich weiß, was ich zu tun habe, wenn sie nicht hört, wenn sie z.B. doch nochmal auf die Pirsch geht. Und ich habe mit dem HundeWerk Ansprechpartner, die bislang in jeder Situation Rat wussten und mir weitergeholfen haben. Und das ist für mich das Entscheidende.

Anfangs war ich skeptisch

Ich war anfangs total skeptisch, was Gehorsam und Konsequenz angeht. Ich hatte die Befürchtung, dass der Hund mich dann nicht mehr liebhat, dass das Vertrauen kaputtgeht und ich wollte keinen Hund, der wie eine Marionette funktionieren muss. Mein Hund sollte Freiräume haben, sich austoben können.

Meine Befürchtungen, was Gehorsam und Konsequenz angeht, waren unbegründet: Die Bindung zu Fiona ist, seitdem ich konsequent bin und die Kommandos durchsetze, viel enger und stärker geworden. Sie ist viel ruhiger und entspannter.
Manchmal denke ich, sie ist froh, dass ihr jetzt jemand sagt, wo es langgeht und sie nicht alles abchecken und regeln muss.

Nun kann ich Fiona Freiräume geben

Das Beste aber ist, nun kann ich ihr Freiräume geben, denn ich kann mich darauf verlassen, dass sie Kommandos befolgt.

Das HundWerk arbeitet sehr konsequent, kompetent und genau. Aber vor allem mit ganz viel Herz und Verständnis für Hund und Mensch und Freude an der Sache.

Alle Kommandos werden sehr gut aufgebaut; der Umgang mit dem Hund ist niemals unfair. Bislang hat mir jede einzelne Stunde dort Freude bereitet. Als Mensch muss man sich, finde ich, gerade anfangs zwar schon ganz schön doll konzentrieren, alles richtig zu machen, nichts durchgehen zu lassen, immer auf Zack zu sein. Aber das ist ja auch eine schöne Herausforderung und mit der Zeit wird es immer leichter. Das Gefühl für den Hund wächst stetig und die Abläufe werden vertrauter und immer selbstverständlicher.

Vielleicht ist das mit dem Gehorsam nicht für Jeden das Richtige, vielleicht muss ihn nicht jeder Hund lernen, aber wenn Ihr einen Hund habt, der gehorchen muss, weil die Gefahr, dass er abhaut oder sonst einen Unsinn macht, zu groß ist, dann geht zum HundeWerk. Die sind einfach top.

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